Skulpturen mit Bedeutung
Skulpturen
Als Künstler erschaffe ich Skulpturen, weil ich das Unsichtbare sichtbar machen möchte. Worte reichen mir oft nicht aus. Gedanken, Erinnerungen, innere Spannungen – sie haben Gewicht, Form, Widerstand. In der Skulptur finde ich eine Sprache, die ohne Laut spricht und dennoch gehört wird.
Skulpturen
Was macht den Reiz einer Skulpturen aus?
Mich fasziniert, dass eine Skulptur Raum einnimmt. Sie existiert nicht nur vor dem Betrachter, sondern mit ihm. Man kann sie umrunden, ihre Oberfläche lesen, ihre Schatten beobachten. Sie verändert sich mit dem Licht, mit der Perspektive. In dieser Wechselwirkung entsteht ein Dialog – zwischen Material und Idee, zwischen Werk und Mensch. Jeder sieht etwas anderes darin. Einzigartige Stücke, unverwechselbar.
Ich arbeite mit Materialien, weil sie eine eigene Geschichte tragen. Holz atmet Vergangenheit. Metall kennt Spannung und Kraft. Wenn ich schmiede, schnitze, schweiße oder modelliere, begegne ich dem Widerstand des Materials – und genau dort beginnt für mich der schöpferische Prozess. Jede Skulptur ist ein Aushandeln zwischen meiner Vorstellung und den Möglichkeiten des Stoffes.
Skulptur „colligatio“
colligatio (latein.) bedeutet „ verbunden “
Verbundenheit
Dies soll diese Skulptur in Ihrer Darstellung verkörpern.
So wie der Metallring unverkennbar im Ring des Holzes verbunden und unzertrennlich damit vereint ist.
Wie so viele Dinge im Leben und im Universum verbunden und vereint sind.
Oft unterschiedlich und vollkommen gegensätzlich und doch unzertrennlich wie zum Beispiel Schatten und Licht oder Leben und Tod! Manchmal so eng das man meint es sei eins, manchmal mit viel Abstand und dennoch gehören sie zusammen.
Es kommt sehr oft auf die Sichtweise des Betrachters an.
Auch hier lädt die Skulptur ein die verschiedensten Sichtweisen und Blickwinkel von Holz & Metall zu erkunden… dabei erkennt man viele Details, die man wie so oft im Leben vorerst übersehen hat.
Skulptur: „Die Gunst der Ewigkeit“
Was überdauert die Zeit wohl beständiger?
Das Holz – es wächst auf so unterschiedliche Arten, oft Jahrzehnte, Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende. Seine Kraft durchbricht Stein und Fels bis es irgendwann abstirbt und aufs Neue aufkeimt.
Oder doch das Metall… hart, widerstandsfähig, und unbeugsam. Auch das Metall überdauert Jahrhunderte und Jahrtausende. Gigantische Bauwerke und edle Schmuckstücke aus Metall verzaubern den Menschen genauso wie die das wärmende Gefühl und die Gemütlichkeit, die man empfindet, wenn man von Holz umgeben ist.
Doch kann das eine, ohne dem anderen?
Für mich eine interessante Frage.
Wie könnte man Holz ohne Metall bearbeiten und so nutzen wie wir es im Alltag gebrauchen.
Und wie könnte man Metall ohne Holz gewinnen und verarbeiten. Vom Erhitzen des Erzes bis hin zum Hammerstiel, um es zu formen kann auch das Metall ohne Holz nicht auskommen.
So stelle ich dieses Ringen um die Gunst der Ewigkeit in dieser Skulptur dar.
Der Metallkorpus, stark und geradlinig versucht das Holz zu umklammern, doch dieses durchstößt den Korpus und wächst in seiner Wildheit weiter.
Oder stützt und hilft das Holz dem Metall seine Form zu halten – so könnte das Metall ja auch das Holz schützen und bewahren und nicht versuchen es niederzuringen!
Das liegt allein im Auge des Betrachters.
Skulptur „das Blatt“
Der starre, klobige Korpus gefertigt aus Corten Stahl wirkt kalt und leblos.
Doch bricht aus seiner Spitze das Leben hervor und ein schillerndes Blatt beweist, das oft nichts so scheint wie es ist.
So oft glaubt man, das etwas längst abgestorben und tot ist. Und doch, hat im Inneren neues Leben begonnen!
So wie der Frühling uns jedes Jahr aufs Neue erstaunen lässt wie zum Beispiel aus einem scheinbar erfrorenen und toten Strauch ein grüner und blühender Blütenball wird.
Ein Wunder das wir oft nicht mehr als solches erkennen.
Skulptur „ Das Glück in der Hand“
Was ist Glück?
Diese Frage kann wohl keiner allgemein beantworten.Bedeutet Glück doch für jeden Menschen etwas anderes.Es hat viele unterschiedliche Gesichter, Formen und Seiten. Das Glück selbst darzustellen – illusorisch! Es trotzdem versuchen einen Weg der Darstellung zu finden – herausfordernd!
Für meine Skulptur habe ich dem Glück eine greifbare Form gegeben. Eine offenen Struktur mit vielen unterschiedlichen Seiten, aus jeder Richtung betrachtet eine andere Form. Inmitten dieses Körpers ist ein Herz platziert. Denn egal was Glück für jeden einzelnen bedeutet, es berührt für mich in einer Form unser Herz und schenkt uns dadurch das Gefühl des Glück´s.
Getragen von den Gefühlen schwebt das „Glück“ in der offenen Hand – unfassbar und doch präsent. Wie jeder weiß, kann man es weder erzwingen, noch einfangen oder festhalten und doch hat jeder das Glück in seiner Hand!
Zur Skulptur:
Die übergroße Hand: geschnitzt aus einem mächtigen Ahornstamm. Die Gefühle und das Glück: gefertigt aus Baustahl und Edelstahl. Das Herz inmitten des Glücks: mit Blattgold veredelt. Das Stück sollte zum besinnen und bewusst machen anstoßen. Was ist für mich Glück? Sind es große, bedeutende Dinge – materiell oder ideell. Oder sind es Kleinigkeiten im Alltag die uns bewusst oder unbewusst widerfahren? Ist Glück – Gesundheit? Liebe ? Oder geliebte Menschen um sich zu haben? In diesem wunderschönen Land in Frieden und Überfluss leben zu dürfen…uvm. ???
Ich wünsche mir, dass sich jeder der dieses Stück betrachtet, für sich selbst Gedanken darüber macht.
Skulptur „Mondwandel“
Die Skulptur soll in einfacher Schlichtheit und doch herausfordernd den immerwährenden Wandel zwischen Neu – und Vollmond symbolisieren.
Ein Wandel der die Erde und den Menschen seit seinem Dasein beeinflusst und verzaubert.